Elster Einkommensteuererklärung

Elster Einkommensteuererklärung · Informationen 2020

Was genau ist Elster? Als Elster wird die elektronische Steuererklärung bezeichnet, mit welcher Steuererklärungen über das Internet an das Finanzamt verschickt werden können. Die Elster Einkommensteuererklärung hat den Vorteil, dass alle Angaben in den Formularen richtig eingetragen worden sind und das Finanzamt nur noch die elektronische Einkommensteuererklärung mit den Belegen vergleicht.

Das reduziert den Verwaltungsaufwand erheblich und trägt somit zu einer schnelleren Bearbeitung der Einkommensteuererklärung bei. Das Finanzamt nimmt lediglich eine sogenannte Plausibilitätsprüfung vor, bei der geprüft wird, ob die Einkommensteuererklärung in sich schlüssig ist.

Außerdem haben Sie bei der Steuererklärung per Elster noch den Vorteil, dass Sie sofort darüber informiert werden, wie hoch die Erstattung ausfällt oder ob möglicherweise eine Nachzahlung auf Sie zukommt.

In der Regel kann man mit einem Bescheid des Finanzamts in einem Zeitraum von zwei bis drei Wochen rechnen. Wer mit einer Erstattung von Einkommensteuer rechnet, sollte also die nötigen Belege schon am Ende des Vorjahres zusammenstellen und den Antrag gleich im Januar stellen, damit das Geld möglichst schnell auf dem Konto ist.


Elster Informationen

Elster Steuer

Bei Elster handelt es sich um im Jahre 1996 gestartetes Projekt der deutschen Steuerverwaltungen aller Länder und des Bundes. Damit sollen Steuererklärungen und Steueranmeldungen über das Internet abgewickelt werden und der Verwaltungsaufwand reduziert werden. Als bundesweiter Koordinator des Projekts Elster gilt das Bayerische Landesamt für Steuern in München.

Elster Belege

In der Regel verlangt das Finanzamt bei jeder Form der Einkommensteuererklärung Belege. Am besten sammelt man die für die Einkommensteuererklärung relevanten Belege schon das ganze Jahr über in einem separaten Ordner, damit nicht am Jahresanfang das große Suchen losgeht.

Inzwischen empfiehlt das Finanzamt, Belege parat zu halten aber nur noch auf Anforderung einzureichen.

Hat man alle Belege bereits zusammen, braucht man nur noch die Einkommensteuererklärung ausfüllen und diese am besten per Elster an das Finanzamt schicken. Da man nicht mehr suchen muss, ist wahrscheinlich auch die Überwindung nicht so groß, sich an diese ungeliebte Aufgabe zu setzen. Wem die vielen Belege zu aufwändig sind, der kann auch eine gesonderte Liste erstellen und diese in der Steuererklärung notieren. Das Finanzamt fordert dann diejenigen Belege an, die es als erforderlich empfindet.

Welche Belege werden anerkannt?

Allerdings werden vom Finanzamt hier nicht alle Ausgaben, wie z.B. die Ausgaben für die Kfz-Steuer anerkannt. Anerkannt werden aber zum Beispiel Krankheitskosten, Versicherungsbeiträge, Spenden, doppelte Haushaltsführung, Arbeitsmittel, Beiträge zu Berufsverbänden und Kontoführungsgebühren.

Selbstverständlich gelten für all diese Beträge bestimmte Höchstgrenzen. Da diese sich ständig ändern, sollte man sich am besten beim Finanzamt erkundigen, welche Höchstgrenzen aktuell gelten. Um keine Ausgaben zu vergessen, ist es hilfreich, eine Einkommensteuererklärung-Checkliste zu verwenden.

Der Vorteil dabei: Wenn man die Einkommensteuererklärung einmal selbst ausgefüllt hat, ist der Aufwand in den Folgejahren nur noch halb so groß. Sie wissen dann genau, welche Belege über das Jahr gesammelt werden müssen und müssen die Zahlen in den neuen Formularen nur noch ändern.

Das geht bei den Elster-Formularen noch wesentlich schneller als bei den von Hand ausgefüllten Formularen. Somit hat man seine Einkommensteuererklärung in sehr kurzer Zeit vom Tisch und muss sie nicht mehr wie sonst auf die lange Bank schieben.


Allerdings verlangt das Finanzamt auch bei der Elster Einkommensteuererklärung entsprechende Belege, die man dem Finanzamt mit der sogenannten komprimierten Einkommensteuererklärung per Post zukommen lassen muss. Trotzdem hat die Einkommensteuererklärung per Elster den Vorteil, dass alle Angaben in den Formularen richtig eingetragen worden sind. So muss das Finanzamt nur noch die elektronische Einkommensteuererklärung mit den Belegen vergleichen.


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