Einkommensteuer und Lohnsteuer

Einkommensteuer und Lohnsteuer 2020 · Unterschied

Einkommensteuer und Lohnsteuer – Wo ist der Unterschied? Bei der Einkommensteuererklärung, die jährlich abzugeben ist, fallen sehr oft die Begriffe Einkommensteuer und Lohnsteuer. Teilweise werden diese beiden Begriffe für das gleiche verwendet und beinhalten manchmal eigentlich dasselbe.

Aber im Allgemeinen lässt sich sagen, dass die Lohnsteuer bei Angestellten bzw. Arbeitnehmern verwendet wird. Die Einkommensteuer wird hingegen eher bei Gewerbetreibenden und auch bei Selbstständigen oder Freiberuflern verwendet.

Einkommensteuer und Lohnsteuer

Bei der Einkommensteuererklärung wird in der Regel die Lohnsteuer quasi als ein sogenannter Unterbegriff von der eigentlichen Einkommensteuer bezeichnet. Die Lohnsteuer, welche einen wichtigen Teil in der Einkommensteuererklärung ausmacht, ist in diesem Fall eine Steuer, die der Arbeitnehmer selber zahlen muss. Im Klartext ist hier die Steuer gemeint, die der Arbeitnehmer am Ende jeden Monats auf seinen Arbeitslohn zahlen muss.

Lohnsteuer für Arbeitnehmer

Dies funktioniert in der Regel so, dass der Arbeitgeber die Lohnsteuer gleich von dem Arbeitslohn des Arbeitnehmers abzieht und diesen abgezogenen Betrag sogleich an das zuständige Finanzamt abführt. Dieser Abzug ist der sogenannte Quellenabzug. Man könnte auch einfacher sagen, dass es sich bei der Lohnsteuer eigentlich um die direkt abgezogene Einkommensteuer auf die Einkünfte aus der sogenannten nichtselbstständigen Arbeit handelt.

Einkommensteuer für Selbstständige, Freiberufler und Gewerbetreibende

Die Einkommensteuer hingegen umfasst im eigentlichen Sinn immer auch die anfallende Besteuerung aller Einkommensarten, also nicht nur den Lohn, den der Arbeitnehmer bekommt. Hierzu zählen zum Beispiel alle Einkünfte auch aus selbstständiger Arbeit, aus einem Betrieb oder einer Firma, auch Renten und aus Kapitalvermögen.

Die Einkommensteuer bei gewerblicher Tätigkeit wird entsprechend anders als bei Arbeitnehmern nicht direkt monatlich abgeführt, sondern die Höhe der Steuer wird vom Steuerpflichtigen selbst oder seinem Steuerberater ermittelt. Anschließend wird der Betrag dem Finanzamt mitgeteilt, in der Regel über die elektronische Steuererklärung Elster.

Nach einigen Wochen ergeht dann der Bescheid vom Finanzamt, in welchem angegeben ist, wie hoch die Steuerschuld ist, also welchen Betrag der Gewerbetreibende dem Finanzamt überweisen muss.

In Deutschland ist die Einkommensteuer eine Gemeinschaftssteuer. Diese wird auf das Einkommen natürlicher Personen erhoben. Die Rechtsgrundlage für die Berechnung und Erhebung dieser Einkommensteuer bildet das Einkommensteuergesetz


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